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Container-Knappheit und hohe Transportkosten

Container-Knappheit und hohe Transportkosten

Verzögerung von Warenlieferungen, Lieferengpässe und fehlende Verfügbarkeiten. Diese Wörter hört man aktuell oft, wenn es um den globalen Handel geht.

Die Frachtraten haben sich vervielfacht, Container sind kaum zu bekommen, die Läger laufen leer. So geht es momentan vielen Unternehmen – innerhalb und außerhalb der PV Branche.  PV-Projekte sind von Unterbrechungen bedroht und von steigenden Kosten betroffen.

Was sind die Gründe?

Unsere globalen Lieferketten sind durcheinandergeraten. Die Gründe dafür sind komplex und vielfältig.

Auslöser war die Covid-19 Pandemie und die verhängten Lockdowns Anfang 2020. Die weltweiten Umsätze und der Welthandel gingen drastisch zurück. Kurz darauf im Juni 2020 stieg das weltweite Frachtaufkommen wieder an. Zunächst in China, dann erst im Rest der Welt. Das führte zu gerissenen Gliedern in den Lieferketten.

Zu den Hauptursachen der Container-Knappheit und den hohen Transportkosten zählen:

  • Verändertes Kaufverhalten
  • Geringe Anzahl verfügbarer Container
  • Geringere Anzahl an Frachtschiffen
  • Überfüllte Häfen

Der Stau auf dem Suezkanal verschärft das Problem der Lieferverspätungen und -unterbrechungen im Welthandel.  Auch wenn der Kanal jetzt wieder frei ist, so sind die logistischen Folgen immer noch zu spüren.

In unserem Video erklären wir Euch die Gründe ausführlicher:

 

Es wird davon ausgegangen, dass sich die Situation auf kurze Zeit nicht bessern wird und uns 2021 noch begleitet.

Unsere Kunden haben bei uns oberste Priorität. Daher versuchen wir mit Hochdruck gute Verfügbarkeiten unserer Produkte zu ermöglichen und nehmen weitere Lieferanten und Produkte in unser Portfolio auf, damit wir für jeden Engpass und jede transportbedingte Verzögerung eine Lösung bieten können. Allerdings bedeutet das in der aktuellen Situation der sprunghaft steigenden Transportkosten für uns, dass wir oft vor der Entscheidung stehen die Ware entweder teurer abzunehmen als wir sie ursprünglich eingekauft haben oder die Ware abzulehnen und erst gar nicht nach Europa transportieren zu lassen.

Was könnt Ihr also tun? Bleibt flexibel bei der Wahl von passenden Produkten, passt Eure Preise nachhaltig an die Verfügbarkeiten an und verhandelt Angebote mit Euren Kunden nach.

Meldet Euch gerne bei Eurem Kundenberater, um Mengen und Verfügbarkeiten zu besprechen oder nehmt Kontakt über unser Kontaktformular auf.

In unserem Video mit unserem CSO Jan Brunner bekommt Ihr außerdem weitere wichtige Informationen zum aktuellen Marktgeschehen. 

 

16.08.2021 09:30
von Eurem Krannich Team

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