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Krannich im Home-Office: Teil 5

Krannich im Home-Office: Teil 5

Gab es je ein Leben vor dem Home-Office?

 

Wachsam statt ängstlich leben.

Ich habe fast 5 Jahre lang von zu Hause gearbeitet, bevor ich zu Krannich kam. Eigentlich ist es also nichts Neues für mich. Aber ich war nie nur auf mein eigenes Zuhause beschränkt, wie in der aktuellen Situation. Diese Abriegelung von der Außenwelt und unseren Mitmenschen, hat meiner Meinung nach jedoch, sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene, mehr Gutes als Schlechtes bewirkt. Ich habe gelernt wachsamer, nicht ängstlicher zu leben. 

Ich persönlich hatte in den letzten 5-10 Jahren das Gefühl, als ob die Zeit stündlich (wenn nicht sogar minütlich) immer schneller vergehen würde. Oftmals hatten die Tage nicht genug Zeit, um die Menge an Aufgaben zu erledigen die ich mir vorgenommen hatte.

Das hinterließ oft ein anstrengendes und erdrückendes Gefühl, welche Aufgabe ich hintenanstelle werde, während die Erwartungen immer weiter stiegen. Ich empfinde diese gegenwärtige globale Krise als eine Zeit, in der es mir auch mal gelingt, inne zu halten und die Dinge neu zu betrachten.

Ja, die Märkte sind auf der ganzen Welt zusammengebrochen, was beunruhigend ist, aber es scheint eine globale Pause zu geben. Das Ergebnis davon ist, dass viele Beziehungen zwischen den Ländern repariert werden, sie sich gegenseitig helfen und das ist äußerst ermutigend!

An der Arbeit hat sich nicht viel geändert, da der Großteil meiner täglichen Aktivitäten auf digitalen Plattformen durchgeführt wird, und das geht dank der verfügbaren Technologie problemlos weiter. Der einzige Unterschied besteht darin, dass ich nicht in der Lage bin nach draußen zu gehen und meine Kunden von Angesicht zu Angesicht zu treffen.

Wir verwenden gewisse Apps, um in direkter Kommunikation zu bleiben und ich denke, dass dies die bereits geknüpften Arbeitsbeziehungen aufrechterhalten und sie vielleicht auf persönlicher Ebene sogar stärken wird.

Meine beiden Corona Ninja Kumpels halten mich bei Laune, um sicherzustellen, dass ich meinen Kunden den bestmöglichen Service biete! 

Ich bin dankbar in einer Branche zu arbeiten, von der ich glaube, dass sie wieder zu Kräften kommen wird, wenn diese Pandemie eingedämmt und unter Kontrolle gebracht ist. Und schließlich habe ich das Privileg, Teil der Krannich-Solar-Familie zu sein, da ich weiß, dass wir als Team sowohl in unseren lokalen Niederlassungen als auch gemeinsam als globales Team stark sind.

Dylan – Sales Manager Cape Town

 

Home-Office? Hat was!

Vor über 5 Wochen hat unser Bundesrat die „außerordentliche Lage“ bis vorerst dem 19. April erklärt gehabt und die Maßnahmen verschärft. Alle Läden, Restaurants, Bars sowie Freizeit- und Unterhaltungsbetriebe sind bis auf weiteres geschlossen. In den Supermärkten wird die Anzahl von Einkäufern streng kontrolliert, die Bevölkerung wird angehalten, dass Haus nur im Notfall zu verlassen. Eine Ausgangssperre besteht zurzeit nicht. Soviel zur aktuellen Situation in der Schweiz.

Ich arbeite seit gut 7 Jahren als Assistentin der Geschäftsleitung bei Krannich Solar. Vor zwei Jahren habe ich mein Pensum auf 60% reduziert. 3 Tage in der Woche gehe ich zur Arbeit, die anderen 2 Tage kümmere ich mich um unseren 20 Monate alten Sohn.

Homeoffice ist für mich eine ganz neue Erfahrung. Zuerst war ich gespannt, wie ich damit zurechtkomme und ob ich die Finger vom Haushalt lassen kann. Ich weiß nie, wie der Putzteufel in mir reagiert, wenn bei uns mal Chaos herrscht. Das Arbeiten ging aber echt super, ich hatte keine größere Ablenkung (außer vielleicht mal eine Katze, die vor Hunger theatralisch miaut hat). Das Schöne am Homeoffice? Es ist viel entspannter. Da mein Kleiner im Moment gegen 6:15 Uhr wach ist, stehe auch ich immer recht früh auf. Normalerweise heißt das Duschen, anziehen, schminken und dann ab ins Büro.

Ich habe das nie als stressig empfunden, bis ich Homeoffice gemacht habe. Aufstehen, zuerst entspannt einen Kaffee trinken und die Mails prüfen. Keinen Zeitdruck zu spüren, dass Haus rechtzeitig verlassen oder sich anziehen zu müssen, das hat was. Auch der Weg zur Arbeit fällt weg. Bei mir sind es zwar nur 20 Min. pro Weg. Die 40 Min., die ich aber einspare, bemerke ich trotzdem. Weiteres Plus, man kann es sich auch mal draußen gemütlich machen. Vor allem jetzt, nach den tristen Wintermonaten, tuen ein zwei Stunden in der Frühlingsluft gut.

Ein Büro habe ich mir nicht eingerichtet, da ich nur 1 Tag von zu Hause aus Arbeite. Die beiden anderen Tage sind wir mit einer kleinen Besetzung weiterhin im Büro. Die Abwechslung tut gut und so fällt mir zu Hause auch die Decke nicht auf den Kopf. Der Austausch mit den anderen Teamkollegen klappt reibungslos. Wir sind sowieso ein sehr email-lastiges Team und so weiterhin in engem Kontakt. Sitzungen führen wir nun mit der Teams-App durch. Da ich weiterhin im Büro bin, fühle ich mich auch nicht wirklich alleine. Die Mittagspause verbringen wir zusammen und haben so auch noch ein wenig sozialen Kontakt.

Mein Fazit: Homeoffice ist eine tolle Sache, aber ich glaube auf Dauer, wäre ich zu einsam.

Melanie – Assistent CEO

27.04.2020 10:10
von Eurem Krannich Team

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