KRANNICH SOLAR BLOG

global solar distribution
Krannich im Home-Office

Krannich im Home-Office

Unsere Kolleginnen und Kollegen erzählen aus ihrem Home-Office Alltag

 

Die neue Art der Kommunikation

In meiner Funktion als Leiter unseres Area Sales Teams Deutschland, habe ich das große Glück mich nicht erst zu Hause für's Homeoffice einrichten zu müssen, sondern mich auch in der aktuellen Situation, voll auf meine bestehende Infrastruktur verlassen zu können.

Dennoch hat sich auch unser Arbeitsalltag gewandelt, da mein ganzes Team plötzlich auch von daheim arbeitet, statt mit dem Auto unterwegs zu unseren Kundinnen und Kunden zu sein.

Nun halten wir sowohl mit unserer Kundschaft als auch mit den Kolleginnen und Kollegen, die Besprechungen über Videotelefonie mit MS-Teams ab. Bisher waren für uns Telefonkonferenzen ohne Bildübertragung üblich. Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten habe ich mich selbst von den Vorteilen der Videotelefonie überzeugt und begonnen diesen Weg der Kommunikation als geschäftlich sinnvoll wahrzunehmen. Leider kann ich die Dose Gummibärchen auf meinem Schreibtisch dabei nur mit mir selbst teilen ;-)

Es ist super spannend zu sehen, wie schnell unsere Kundinnen und Kunden, oder auch unsere Lieferanten diesen Kommunikationsweg ebenfalls aufgreifen und nutzen.

Ich bin neugierig, was die neue Arbeitsweise für eine Bedeutung für den Vertrieb der Zukunft haben wird!

Benjamin - Leiter Vertriebsaußendienst

 

Home-Office - na logo! Aber mit Kleinkind?

Wir rocken das nun seit über einer Woche. Wir, das sind mein 2,5-jähriger Sohn und ich.
Dieses perfekte Bild, in einem super aufgeräumten Raum mit einem Kind, dass sich wie in der Werbung 6 Stunden lang selbstbeschäftigt, gibt es hier nicht!

Die ersten zwei Tage hätte ich, wegen der provokativen Sprünge meines Sohnes vom Fenstersims, nach jedem Telefonat mein T-Shirt wechseln können und war zeitweise näher am Nervenzusammenbruch als an irgendetwas, das mit Alltag zu tun hat.

Aber wir wachsen täglich an der Herausforderung. Ich würde sogar sagen wir haben uns mittlerweile schon richtig gut ein gegroovt.

Wir haben uns einen Corona-Alltag geschaffen, mit dem wir ganz gut zurechtkommen und meine Kunden, glaube ich auch ;-)

Statt einem Kaffee zwischendurch, verpasse ich nun keine Müllabfuhr oder Kehrmaschine mehr. Feuerwehr und Rennwagen haben schon längst einen festen Platz neben meiner Tastatur eingenommen.

Mein kleiner Mann läuft nach wenigen Tagen Home-Office überall mit Headset herum, freut sich auf die tägliche Telefonkonferenz am Morgen und auf die Runde im Garten danach.

Home-Office mit Kleinkind ist ein Spagat - und damit meine ich den einer Prima-Ballerina! Ein Spagat zwischen Effizienz und Fürsorge, zwischen Produktivität und persönlichen Bedürfnissen eines wilden Jungen. Ein Spagat, zwischen zwei Vollzeitjobs gleichzeitig.

Aber es ist auch ganz viel Lernen, Verständnis und vor allem Dankbarkeit. Dankbarkeit, für die großzügige Rücksichtnahme, die uns von Kollegen und Kunden entgegengebracht wird. Und, dass wir die Möglichkeit hierzu haben und gesund sind!

Wir haben eine Lösung, mit der es uns gut geht und mit der wir noch einige Wochen weiter machen können. Mal sind wir wild, frech und einfach wunderbar, mal produktiv, effizient und leistungsorientiert.

Und das Wichtigste ist, wir haben dabei immer ein Lächeln auf den Lippen, eine große Portion Optimismus und denken mit einem lachenden und weinenden Auge daran, wenn diese doch so besondere Zeit wieder endet.

Ein Applaus an meinen persönlichen, kleinen Helden im Alltag, der die Situation mit Bravour meistert!

Bleibt alle gesund und munter.
Eure Julia und little Mr. Sunshine

Julia - Area Sales Representative

 

Neuer Arbeitsplatz & "neue Kollegen“

Eigentlich verbringe ich gerne einen Tag in der Woche im Home-Office. Da kann man dann ungestört seinen Aufgaben nachgehen und hat einfach mal Zeit über einer Aufgabe zu brüten, ohne abgelenkt zu werden. Aber jetzt nach einer ganzen Woche am "neuen" Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden, muss ich feststellen, dass es doch etwas anderes ist nun täglich allein zu arbeiten.

Es sind die kleinen Dinge, an die man sich im Büroalltag so schnell gewöhnt, die dann wegfallen und fehlen:
Das Begrüßen der Kollegen am Morgen, der gemeinsame Gang zur Kaffeemaschine, das kurze Gespräch zwischendurch über Gott und die Welt. Aber auch die fachlichen Gespräche und Updates, die man über den Tag verteilt hat und im Büro als selbstverständlich hinnimmt, fallen dann plötzlich einfach weg. Das ist tatsächlich eine große Umstellung.

Mein beruflicher Alltag sieht jetzt anders aus:
Jetzt gibt es die täglichen Video Calls mit den Teamkollegen, in denen man sich austauscht und Aufgaben, To Do's und Fragen bespricht, sich aber eben auch einfach mal sieht. Zumindest in meinem Fall gibt es jetzt auch einen neuen "Kollegen" zu Hause, der zwar für eine andere Firma arbeitet aber mit dem man sich jetzt eben plötzlich die "Büroräume" teilt.

Man sieht sich jetzt 24/7 und bekommt auch mal ein bisschen was vom Arbeitsalltag des Partners mit. Das ist auch mal spannend. In meinem Fall sieht das so aus, dass er gefühlt die ganze Zeit in irgendwelchen Telefonkonferenzen ist und ich versuche mich dann möglichst geräuschlos an ihm vorbei zu schleichen um in die Küche zur Kaffeemaschine oder dem Snackschrank zu kommen (den Gang zur Kaffeemaschine mach ich halt jetzt alleine, denn auf mein Kaffee oder Tee möchte ich nicht verzichten).

Ob das alles wirklich so geräuschlos abläuft bezweifle ich ja, aber ich rede mir dann ein, dass ich einfach die normalen Großraumbüro-Geräusche nachstelle, die er und seine Kollegen am anderen Ende schließlich sonst auch haben.

Jetzt gibt es auch einen neuen Arbeitsplatz. In unserer Wohnung haben wir bis dato keinen extra Arbeitsbereich eingerichtet, d.h. wir haben uns jetzt auf die zur Verfügung stehenden Zimmer aufgeteilt. Mein Schminktisch ist nun zu meinem Schreibtisch geworden – kein Problem, weil er eh mehr als Deko dient – aber leider ist er nicht sonderlich groß.

Diesen Arbeitsplatz muss ich jedoch sowieso immer wieder wechseln, da unsere Küchenstühle zwar echt schön aussehen und auch für eine gewisse Zeit sehr bequem sind, aber leider nicht für einen 8 Stunden Büroalltag.

Aber dank Laptop ist man ja flexibel und kann sich bei dem schönen Wetter und je nach Aufgabe auch mal für ein Stündchen auf den Balkon setzen. Ja ich würde tatsächlich sagen, das genieße ich am Home-Office. Die Flexibilität auch mal kurz draußen oder auf dem Sofa zu arbeiten, in der Mittagspause etwas Frisches und Leckeres zu kochen, dass die Küche den ganzen Tag über in Laufweite ist, um sich etwas zum Essen zu holen und dass die tägliche Fahrt ins Büro wegfällt. Aber ansonsten freue ich mich schon jetzt wieder auf die Kollegen, das Büro und einen ganz normalen Alltag.

Alles in allem bin ich jedoch sehr froh, dass wir die Möglichkeit haben unsere Arbeit auch weiterhin von zu Hause aus zu leisten, ich bin froh für die Technik, die uns dabei zur Verfügung steht, um leicht mit den Kollegen in Kontakt zu bleiben. Aus diesem Grund versuche ich, wie der Rest meiner Kollegen auch, das Beste aus der Situation zu machen und dafür zu sorgen, dass es immer weiter geht und wir nicht stehen bleiben.

Julia – Online Marketing Managerin

 

Plötzlich sind meine Menschen ständig Zuhause

Ich weiß nicht warum, aber seit gut einer Woche gehen Herrchen und Frauchen nicht mehr aus dem Haus, sondern sind beide nur noch daheim. Sonst konnte ich immer die ganze Wohnung für mich allein in Beschlag nehmen und nach Herzenslust faulenzen. Aber jetzt… ständig klingelt es irgendwo und meine Menschen sprechen dann ständig vor sich hin.

Aber mit mir scheinen sie dabei nicht zu reden?! Außerdem sitzen sie den ganzen Tag vor ihren flimmernden, zusammenklappbaren Kästen und tippen darauf rum. Aber ich darf das nicht. Immer werde ich weggescheucht, wenn ich den Dingern zu nahekomme. Das ist echt unfair. Ich verstehe die Welt nicht mehr.

Katze Sammy & Karin - Head of Human Resources

 

Home-Office!

Eigentlich eine tolle Sache, wenn man es sich selbst aussuchen kann, ob und wann man mal einen Tag im Home-Office einlegt. Aber auf Dauer?!

Es ist erst knapp über eine Woche vergangen, ok. Noch kein Grund zur Panik. Aber wie lange soll das noch andauern? Wann sehe ich meine Kollegen wieder im Büro?

Aber es ist nun mal wie es ist und wir machen das Beste daraus. Technische Möglichkeiten gibt es zum Glück zur Genüge. Tägliche Updates mit dem Team, sind per Video Call möglich. Freunde und Familie können auch über die Handykamera angerufen werden.

Mein Partner ist nach einer Woche Urlaub daheim, vorerst wieder bei der Arbeit. So kann ich mich an meinem neuen Arbeitsplatz in der Küche ganz gut auf meine Aufgaben konzentrieren. Aber wenn wir uns die Wohnung beide als Büro teilen müssen, könnte das nochmal eine Herausforderung werden.

Immerhin haben wir daheim einen großen Garten, in dem man sich mal aufhalten, Sonne und frische Luft tanken kann. Allein schon wegen meiner zwei Kaninchen muss ich mehrmals täglich mal raus aus der Wohnung, um sie zu versorgen. Gelegenheiten, die ich aktuell sehr schätze, um nicht nur den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen zu müssen.

Es ist eine surreale, aber auch spannende Zeit. Wir als Team haben auf jeden Fall schon bewiesen, dass wir zusammenhalten und auch über die Distanz hinweg super zusammenarbeiten. Ich bin mir sicher, wir werden diese Herausforderung zusammen meistern – egal wie lange sie anhält.

Graziella - Content Marketing Managerin

24.03.2020 15:00
von Eurem Krannich Team

Zurück